Die Wagen der ersten schweizer Bahn waren mit einer Achssteuerung ausgerüstet, die für die damalige Zeit als ausserordentlich bemerkenswert angesehen werden darf . Man erkannte im Eisenbahnwagenbau schon sehr früh, dass zweiachsige Fahrzeuge in Kurven sehr hohe Reibungsverluste aufwiesen. Aus diesem Grund baute bereits im Jahre 1828 der Österreicher Gestner für die Linz - Budweiser Pferdebahn zweiachsige Wagen mit Lenkachsen. Eine ähnliche Konstruktion mit radial einstellbaren Achsen verwendete dann Ing. F. Wetzlich (Wien) 1845 erstmals für Normalbahnen, vor allem auch für die Schweizerische Nordbahn. |